CD '21 - How do you get the Blues?

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CD Kritik er-em-online (Regensburg) 21/11:

Diese Scheibe ist eine klingende Verneigung vor den Altmeistern, von lokalen Jungmeistern hervorragend eingespielt. Optimal bis Phänomenal!
http://www.er-em-online.de/2021/11/13/review/audio/how-do-you-get-the-bl...>

CD Kritik Filter (Regensburg) 21/12:

...luftiges Repertoire an eigenen Standards erschaffen, die der Qualität und Authentizität und dem Klang und der Ästhetik der Klassiker in nichts nachstehen...zu keiner Zeit altbacken und konventionell, sondern stets zeitgemäß und originell. Feine Scheibe!
http://https://www.filtermagazin.de>

Was haben Erding in Oberbayern und Heimberg in der Oberpfalz gemeinsam? Beides sind heimliche Hauptstädte…die eine bekanntlich für ein traditionelles bayerisches Erfrischungsgetränk…die andere, bisher vielleicht nur Wenigen bekannt, für traditionelle amerikanische Volksmusik. Gemeint ist hier natürlich der Blues.
Wobei es sich bei Heimberg zugegebenermaßen weniger um eine Stadt als vielmehr um eine idyllische Ansammlung von wenigen Häusern im westlichen Landkreis Regensburg handelt.
Und eben dort ist der Blues zuhause und wird dort geliebt, genossen und vor Allem gespielt. Genau genommen findet das alles im hauseigenen Tonstudio von Andreas „Äl“ Lindinger, unter Blues-Freunden auch bekannt als „Äl spuid auf“, statt.
Dieser hat die pandemiebedingte auftrittlose Zeit genutzt, um seine neue CD mit dem Titel „How do you get the Blues“ aufzunehmen. Der Künstler teilt seine Liebe zur Musik ausführlich in den Liner Notes mit, die Frage des CD Titels wird mit „It´s always been there“ trocken beantwortet.
Äl hat nicht immer alleine den Blues, sondern teilt ihn mit einer stattlichen Anzahl ebenfalls vom Blues begeisterter Freunde und Mitmusiker (darunter die wundervolle Stimme von Gitte Hanl, die sich mit Äl bei den meisten Songs auf der CD den Gesang teilt) -in unterschiedlichsten Konstellationen
(gelegentlich eventuell auch inspiriert durch das zuvor erwähnte bayerische Erfrischungsgetränk, wobei das nur eine unbewiesene Vermutung ist)
Wohin die Blues-Reise geht, kann der Blues Kenner bereits am in Sepiafarbe gehaltenen Cover der CD erahnen, das Äl, stilecht gekleidet, mit seiner 1932 National Duolian Resonator Gitatte in der typischen Pose a la Robert Johnson und Konsorten zeigt: Eine gelungene Melange von 13 Stücken. Dabei handelt es sich um fünf Eigenkompositionen und acht zum Teil weniger beknnte Songs von Blues-Altmeistern wie Mississippi John Hurt, Jimmy Reed oder Arthur Big Boy Crudup; wobei mit John Fogerty und Jimmy Vaughan auch zwei „jüngere“ Vertreter des Genres zu finden sind. Alle haben mehr oder weniger im Country-Blues ihre Wurzeln, was bei den Arrangements (und nicht zu vergessen der äußerst variablen Gitarrenarbeit) von Äl Lindinger deutlich zum Vorschein kommt. „Accoustic Style“ eben, so wie dieses Projekt mit betitelt ist.
Und obwohl die Besetzung, wie bereits erwähnt, von Lied zu Lied variiert (vom eher spartanisch instrumentierten „Six strings down“ von Jimmy Vaughan bis hin zu von Bläsern unterstützen dynamischen Curtis Jones-Titel „I miss you so“), wirkt die gesamte CD wie aus einem Guss, was nicht zuletzt der überzeugenden Abmischung zu verdanken ist. Auch hier war Äl, der ausgebildeter Tontechniker ist, selbst am Werk!
Das Besondere dieser zeitlosen Musik, zeigt sich nicht nur beim Abspielen der CD, sondern auch beim -liebevoll gestaltetem- Klappcover, das im zeitgemäßen Gewand daherkommt, nämlich ohne ein Gramm Plastik!